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Ideenzug

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Die Deutsche Bahn kommt ins Schwitzen. Was tun, wenn plötzlich alle mit autonom fahrenden Autos zur Arbeit kommen? „Das darf nicht passieren“, sagt Carsten Hutzler. Er ist Projektleiter des Ideenzugs im d.lab, dem Innovationslabor der Deutschen Bahn. Wochenlang befragten er und sein Team Bahnfahrer nach ihren Wünschen. Das Ergebnis ist der Ideenzug. 22 neue Konzepte zum Bahnfahren auf 162 Quadratmetern.

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Derzeit testet die Bahn, wie der Ideenzug bei seinen Kunden ankommt – und wie viel sie für die Zusatzleistungen verlangen kann. Zwischen fünf und zehn Euro wollen sich die meisten Pendler die neuen Angebote kosten lassen. Allerdings ist auch noch offen, wann und in welchem Umfang der Ideenzug überhaupt zum Einsatz kommt.

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Zu Beginn der Planung testeten Hutzler und sein Team etliche neue Reize. Was ist, wenn der Zug parfümiert ist? Was, wenn im Hintergrund Musik läuft? Was, wenn sich das Licht verändert? Fazit: Duft und Musik ist eher lästig, die Anpassung des Lichts hingegen gefragt. Also entwickelte das Team verschiedene Lichtstimmungen – je nach Tageszeit und Saison. In einigen Bereichen wie dem Fitness-Modul kann das Licht sogar individuell über die App gesteuert werden. Ebenfalls neu: Stoff-LEDs. In einigen Bereichen leuchten keine Lampen, sondern dekorierende Stoffstreifen an der Decke des Zuges. Hutzler: „Wir überlegen sogar, die Platzreservierungen im Stoff der Sitzplätze aufleuchten zu lassen.“

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Im Eingangsbereich bekommen Pendler nicht nur Informationen zu Bahnhöfen und Anschlussmöglichkeiten, sondern auf Wunsch zudem auf sie zugeschnittene Informationen. Während dem Businesspendler aus Frankfurt die Aktienkurse angezeigt werden, bekommt der Berliner Student auf dem Weg nach Potsdam die Bundesligatabelle zu sehen.

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Luxus. den Service der integrierten Luxus-Module. Bereits bei Betreten sendet die App dem Bahn-Personal den Auftrag, das eigene Lieblingsgetränk zu bereiten. Dieses ist im Anschluss entweder im Massagesessel oder den Sitzgruppen in Autositz-Optik schlürfbar. Drückt der Fahrer darin seinen Kopf fester gegen die Nackenlehne, fährt sein Sitz automatisch runter. Will er lieber in Ruhe gelassen werden, kann er eine Milchglasscheibe zwischen ihm und seinem Nachbarn hochfahren.

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Wer beim Telefonieren ungestört sein will, nutzt die halbisolierte Telefonzelle. Für wirklich heikle Gespräche ist die jedoch immer noch zu hellhörig. Bei Streit mit dem Partner oder Verhandlungen mit Geschäftspartnern empfiehlt sich deswegen die schallisolierte Einzelkabine. Freunde der Isolation färben per Knopfdruck zusätzlich die Außenwände weiß. Liebende der Liege-Arbeit verbinden ihr Smartphone anschließend mit dem Flatscreen und lassen den Ledersessel in die Liegeposition fahren.

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Auch für Züge, in denen sich Pendler dicht an dicht drängen, haben Carsten Hutzler und sein Team Konzepte entwickelt. Durch Stehhilfen, auf denen Mitfahrer auf kurzen Strecken halb stehen, halb sitzen, passen viel mehr Gäste in einen Wagen. Auch das Aufheben des Einzelsitzprinzips ermöglicht mehr Personen auf demselben Raum. Denn der Ersatz von Sitzen durch Bänke ermöglicht denen, die es wollen, noch eine Person mehr in ihre Bank aufzunehmen. Zuletzt sollen verstellbare Sitzmodule die Sitzordnung mit zwei Handgriffen umbaubar machen. Wer es hasst, entgegen der Fahrtrichtung zu sitzen, kann dadurch seinen Sitz einfach in die andere Richtung klappen.

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Wo immer möglich, hat Carsten Hutzler nachhaltige Materialien verbauen lassen. Die neuen Sitzbezüge beispielsweise sind aus einem besonders strapazierfähigen und leicht zu reinigenden Hanf-Stoff, die Lehnen bestehen aus recyceltem Leder.

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Wer lieber redet als chattet oder lieber mampft als starrt, soll auch das demnächst leichter tun können. Im Regio Diner können sich die Gäste auf Stehstützen unterhalten und am Bildschirm Nachrichten verfolgen. An den Tischen nebenan fehlt zwar der Fernseher, dafür können die Gäste sitzen und während des Gesprächs ihr Handy via Induktion aufladen.

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Schon jetzt werden diese Stühle in den Hörsälen Chicagos verwendet – belastbar sind sie also, chic und platzsparend noch obendrein. Und deutlich bequemer als die jetzigen Klappsitze. Hutzler und sein Team haben die Design-Stühle über eine Internetrecherche gefunden. Und sind reichlich stolz darauf.

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Wer auf dem Weg zur Arbeit schwitzen will wie Kollegen, die mit dem Rad zur Arbeit fahren, kann sich den Schweiß ersatzweise einem der beiden Spinning-Bikes auf die Stirn treiben. Alternativ steht ein gläserner Mini-Raum zur Verfügung, in dem ein Screen platzsparende Yoga-Übungen präsentiert. Per Knopfdruck kann die Scheibe des Raumes weiß gefärbt und als Umkleidekabine dienen.

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Weil viele Pendler zu früh oder zu spät zur Arbeit fahren, bieten zwei Liegekabinen die Möglichkeit, ein paar neue Kraftreserven zu tanken.

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Wer lieber redet als chattet oder lieber mampft als starrt, soll auch das demnächst leichter tun können. Im Regio Diner können sich die Gäste auf Stehstützen unterhalten und am Bildschirm Nachrichten verfolgen. An den Tischen nebenan fehlt zwar der Fernseher, dafür können die Gäste sitzen und während des Gesprächs ihr Handy via Induktion aufladen.

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